webdesign trends 2017
Webdesign:
Diese 5 Trends sollten Sie im Auge behalten

Eines ist klar: Auch 2017 tat sich einiges im Digital Business. Und das Karussell um Full-Responsive-Design und Content-Marketing dreht sich weiter. Wir stellen die 5 wichtigsten Trends vor. Und geben Tipps, wie Sie zwischen Hype und Sinn auch 2018 den Überblick bewahren.

1. Infinite Scrolling

Was soziale Netzwerke schon lange machen, wird auch für Websites immer beliebter: Infinite Scrolling. Mit dem Wohlfühl-Feature entdecken Website-Besucher neue Inhalte ohne weitere Klicks und Page-Hopping. Sie bleiben einfach auf derselben Seite, meist der Home-Seite. Alle Informationsabschnitte schließen nahtlos aneinander an. Infinite Scrolling ist vor allem aus zwei Gründen sinnvoll: wenn sich genau abschätzen lässt, welcher Content für Besucher am relevantesten ist. Und wenn alle Informationen gleichermaßen relevant sind. Blogs funktionieren schon lange nach dem Prinzip des unendlichen Scrollens. Jetzt ziehen immer mehr herkömmliche Websites nach, zum Beispiel Coca Cola. Welche Anforderungen stellt Infinite Scrolling an die technische und inhaltliche Gestaltung von Websites? Hier einige Tipps:

  • Jede Unterseite muss eine individuelle URL besitzen.
  • Alle Inhalte sollten sich deutlich voneinander unterscheiden.
  • Jedes Element, das ein Besucher sucht, kann dieser leicht finden.
  • Die Ladezeit der Seite sollte möglichst gering sein.

2. Große Schriftzüge

Wir sind uns alle einig: Der Fokus muss auf dem Content liegen. Deswegen werden immer öfter prägnante, große Statements in den Text eingebunden. Groß – gemeint ist nicht die Schriftgröße, sondern auch die Headline selbst. Deren Text besteht oft aus einem einprägsamen Statement zu Produkt oder Firma. Statements sind ein Designelement. Es fällt ins Auge. Und ist ein schönes Gegenwicht zum Informationsüberschuss, mit dem wir uns Tag für Tag herumschlagen müssen.

3. Video-Revolution

Ein echter Trend ist Video-Content nicht. Dafür gibt es ihn schon zu lange. Was sich jedoch ändert, ist die Art, Videos zu drehen und sie zu verbreiten. Im Trend sind Live-Videos, Microvideos à la Vine, Youtuber als Testimonials oder Video-Ads. Um nur ein paar zu nennen. Denn die Bandbreite der technologischen Möglichkeiten ist riesig. Und die Qualität der Aufnahmen wird immer besser. Beides – Technologien und Qualität – machen Video-Content zum wichtigen Bestandteil von Marketingkampagnen im Internet.

4. Native Advertising

»In Kooperation mit …«, »Gesponsert von …« – das kennen wir aus aus den Printmedien seit Jahrzehnten. Was sich hier etabliert hat, darf im Web nicht fehlen. Nur wird es hier Native Advertising genannt. Wir begegnen dem immer öfter. Denn das Überangebot an Inhalten und die sinkende organische Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken zwingt Unternehmen dazu, ihren Content zu bewerben, damit sie überhaupt noch wahrgenommen werden.

Bei Native Advertising wird der zu bewerbende Content in der redaktionellen Umgebung platziert und auch an deren Design angepasst. Zudem sind die Werbeinhalte an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Warum ist das so? Man erzeugt ein immer gleichbleibendes Nutzererlebnis. Und sorgt so für eine höhere Akzeptanz der Nutzer. Die dann häufiger auf die Werbung klicken. Dieses Vorgehen lässt sich noch ausbauen: Man gestaltet die Werbung so interessant, dass die Nutzer die Information weiterempfehlen. Zugunsten der Reichweite, die die native Ads messbar vergrößern. 

5. Angemessene Ladezeiten der Website

Immer mehr Websites sind immer stärker grafisch aufbereitet. Das sieht schön aus und lässt – bei guter Umsetzung – Besucher relevante Inhalte besser finden. Aber es erhöht die Ladezeit. Daher müssen Betreiber auch in Zukunft abwägen: Welche multimedialen oder interaktiven Inhalte bieten den Besuchern meiner Website einen Mehrwert? Welche sehen einfach nur gut aus? Welche beeinträchtigen die Ladezeit unnötig? Unser Tipp: Setzen Sie auf gut strukturierte, hochwertige Inhalte. Die aber erst dann geladen werden, wenn der Besucher sie aufruft. Hiervon profitieren vor allem Nutzer mobiler Endgeräten. Immerhin sind die mittlerweile ein immer größer werdender Teil unter allen Internetnutzern.

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